Psychotherapie, die Ihnen hilft, Grenzen setzen zu lernen in Hamburg & Online

Wut verstehen.
Grenzen spüren.
Klarer handeln.

Grenzen beschützen Sie und Ihre Beziehungen. Psychotherapie kann Ihnen helfen, mit der Kraft in Berührung zu kommen, die Grenzen setzt, und mit den Mustern, die Sie sehr vorsichtig sein lassen.

Ihre Wut zu spüren ermöglicht Ihnen, friedlicher mit sich selbst zu sein.

Kostenfreies Vorgespräch
Wut verstehen

Wut kann Ihnen Kraft geben, auf etwas zuzugehen, etwas zu verändern oder ein klares Nein zu finden. Sie sagt aber noch nicht, was Sie tun sollten.

Wütendes Verhalten zu vermeiden, ist im Alltag oft eine gute Strategie. Vieles lässt sich besprechen, friedlich lösen oder durch Nachgeben entschärfen.
Wenn Sie Ihre Wut jedoch am liebsten gar nicht spüren möchten, sich Sorgen machen, jemanden zu verletzen, oder glauben, mit Ihrer Wut für andere zu viel zu sein, lohnt es sich, dieser Kraft in Ihnen näherzukommen.

Zwei vertraute Wege

Zu lange still. Oder zu schnell zu heftig.

Fühlt sich unterschiedlich an, aber häufig ist die Schwierigkeit dahinter: Die eigene Kraft hat noch keine Form gefunden, die zugleich klar und beziehungsfähig ist.

Wut zurückhalten

Ich bleibe äußerlich ganz ruhig, innerlich geht der Streit weiter.

Sie passen sich an, suchen gute Argumente oder versuchen, den anderen zu verstehen. Das eigene Nein bleibt dabei ungehört.
Was nicht gesagt oder entschieden werden konnte, arbeitet dann manchmal als Groll, innere Rechtfertigung oder Grübelschleife weiter.

Wut schaukelt sich hoch

Je weniger ich mich gehört fühle, desto lauter werd ich.

Es gibt Punkte, die müssen mal besprochen werden, aber ihr schafft es nicht, einander wirklich zu hören. Oder Sie fühlen sich nicht ernst genommen.
Dann wird die Wut immer stärker. Sie werden lauter, wiederholen sich oder versuchen noch deutlicher zu machen, worum es Ihnen geht. Manchmal wird es dabei verletzend, und Sie bemerken erst hinterher, wie weit die Situation eskaliert ist.

Kennen sie das?

Unterdrückte
Wut
macht
schlechte
Grenzen

Grenzen zu setzen bedeutet nicht nur, häufiger Nein zu sagen. Es bedeutet auch, die eigenen Bedürfnisse, Belastungsgrenzen und Gefühle ernst zu nehmen.

Wer früh gelernt hat, sich anzupassen, Konflikte zu vermeiden oder für die Stimmung anderer verantwortlich zu sein, spürt die eigene Grenze oft erst spät. Wut kann dann lange zurückgehalten werden oder plötzlich sehr stark werden.

  1. Sie sagen Ja, obwohl Sie Nein meinen

    Sie übernehmen Aufgaben, stimmen Dingen zu oder bleiben verfügbar, obwohl Sie längst merken, dass es Ihnen zu viel wird. In Ihnen wirkt dass dann nach und zeigt sich als Ärger, Rückzug oder Grübeln.

  2. Gespräche gehen in Ihrem Kopf weiter

    Sie haben in einer Situation nichts gesagt oder nicht deutlich genug für sich eingestanden. Hinterher führen Sie das Gespräch immer wieder weiter und finden die Sätze, die Sie eigentlich hätten sagen wollen.

  3. Eigene Bedürfnisse lösen Schuldgefühle aus

    Sobald Sie sich zurückziehen, etwas ablehnen oder Zeit für sich beanspruchen, entsteht das Gefühl, egoistisch, schwierig oder lieblos zu sein. Die Bedürfnisse anderer wirken dadurch manchmal wichtiger als Ihre eigenen.

  4. Sie vermeiden Konflikte aus Angst vor Ablehnung

    Sie passen sich frühzeitig an, erklären sich ausführlich oder versuchen, mögliche Spannungen schon im Voraus zu verhindern. Hinter diesem vorauseilenden Entgegenkommen kann die Sorge stecken, Nähe, Anerkennung oder Zugehörigkeit zu verlieren.

  5. Sie spüren Ihre Grenze erst, wenn die Wut schon groß ist

    Lange scheint alles noch in Ordnung zu sein. Erst wenn die Belastung zu groß geworden ist, merken Sie, wie viel Ärger sich angesammelt hat. Dann fällt es schwer, ruhig und klar auszudrücken, was Sie brauchen oder nicht mehr möchten.

Körperorientierte Begleitung mit Focusing

Langsamer werden, bevor aus Energie Handlung wird.

Wut ist nicht nur ein Gedanke oder Gefühl. Sie sitzt spürbar als Druck im Brustkorb, Spannung im Kiefer, Hitze im Bauch oder Unruhe in den Händen. Diesem Erleben kann man sich zuwenden, es erkunden und vielleicht besser verstehen.

Aus einem diffusen Druck kann so etwas Genaueres werden: ein Nein, Traurigkeit, Schutz, der Wunsch nach Abstand oder eine Kraft, die endlich eine gute Richtung braucht.

Wut will gesehen werden, aber Sie müssen nicht explodieren.

Meine Art der Begleitung

Ihre Kraft muss nicht verschwinden
und auch nicht bedrolich werden.

Ich arbeite körperorientiert, traumasensibel und mit systemischem Blick. Das heißt: Wir beachten Ihr Tempo, Ihre Beziehungen und die Bedingungen, unter denen Ihre Reaktion entstanden ist. Verantwortung und Mitgefühl schließen sich dabei nicht aus.

Durch meine langjährige eigene Prozess- und Männerarbeit sind mir die Verbindungen zwischen Wut, Scham, Kraft und Depressionsrisiken vertraut.

So beginnen wir

Ein erster Schritt ohne Verpflichtung.

  1. 1

    Kostenfreies Vorgespräch

    30 Minuten online. Sie erzählen mir, worum es geht, und wir klären, ob meine Begleitung zu Ihrem Anliegen passt.

  2. 2

    Erste Sitzung

    Wir schauen auf eine konkrete Situation und darauf, wie sich das Thema gegenwärtig in Ihnen zeigt.

  3. 3

    Begleitung in Ihrem Rhythmus

    Kein festes Paket. Wir entscheiden gemeinsam, welche Abstände und welche Dauer sinnvoll sind.

Häufige Fragen

Was Sie vielleicht noch wissen möchten.

Ist Wut immer ein Grenzsignal?

Nein. Wut kann mit einer verletzten Grenze zusammenhängen. Sie kann ebenso entstehen, wenn etwas Wichtiges blockiert wird, Sie sich ohnmächtig fühlen oder eine alte Erfahrung berührt wird. Sie liefert Energie, aber noch keine fertige Handlungsanweisung.

Was ist, wenn ich meine Wut kaum spüre?

Wut muss nicht als starkes Gefühl auftauchen. Sie kann sich auch als innere Anspannung, Rückzug, Grübeln, Reizbarkeit oder Schwierigkeiten beim Neinsagen zeigen. Sie müssen in der Begleitung nichts erzwingen. Wir beginnen mit dem, was Sie tatsächlich wahrnehmen.

Hilft Focusing dabei, Wut zu kontrollieren?

Focusing dient nicht dazu, Wut nur wegzuregulieren oder zu kontrollieren. Es hilft, das körperliche Erleben genauer wahrzunehmen, ohne sofort handeln zu müssen. Dadurch kann deutlicher werden, worum es geht und welche Reaktion heute stimmig und verantwortbar ist.

Hamburg & Online

Sie müssen nicht erst wissen, wie Sie es erklären sollen.

Im kostenfreien Vorgespräch können Sie erzählen, was gerade schwierig ist. Wir schauen gemeinsam, ob meine Begleitung für Sie passt.